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Was bisher geschah… Rouge Baiser formierte sich im Mai 1998, als Harald Reeh
(Mandoline, Geige, Banjo) und Bernhard
Fuchs (Kontrabass, Percussion)
Musiker für ein neues Bandprojekt suchten. Mitglieder der ersten
Stunde waren Brigtte Stortz-Schindler
(Gesang), Thomas Klaas
(Gitarrre)
und Martina Gassner (Akkordeon). Noch
im
ersten Jahr
verließ Martina die Gruppe. Für sie kam die Akkordeonistin Bettina Pahle
hinzu und damit war die bis heute
bestehende Besetzung komplett. Rouge Baiser konnte mit ihrem unterhaltsamen und zugleich
auch anspruchsvollen Programm sehr schnell Veranstalter, insbesondere
aus der Wein-Szene, für sich gewinnen. Schon 1999 wurde die Gruppe
für die Messe "Match" in der Mainzer Rheingoldhalle verpflichtet.
Im Jahr darauf folgten Engagements im bekannten Berliner 'Audi-Forum'
zur
Jahrestagung
der
deutschen
Fotojournalisten
sowie zur Jahrestagung
der deutschen Prädikatswinzer in den Räumen des ZDF und
später auch in Bonn. Gleichzeitig etablierte sich die Gruppe bei
Live-Konzerten, die in dieser Zeit schon von kleinen, stimmungsvollen
Events z. B. bei den Burgundertagen in der Mainzer Altstadt bis
zur professionellen Bühne der Großveranstaltung "Kulinarischer
Sommer" in Bad Münster reichten. So war es nur folgerichtig, dass Rouge Baiser Anfang 2001 mit der Aufnahme ihrer ersten CD begann, die schon im Frühjahr veröffentlicht werden konnte. Der Name der CD geht auf eine oft gestellte Frage zurück: Die Sängerin Brigitte war zum Zeitpunkt der Aufnahme mit ihrem dritten Kind schwanger und so fragte man sich, was es wohl werden wird, "Claire ou Vincent?". Für alle die es nicht wissen: Es wurde eine Claire. Im November 2001 war Rouge Baiser in der SWR TV-Sendung "Fröhlicher Weinberg" zu sehen, wohin sie zwei Jahre später wegen der positiven Resonanz wieder zurückkehren sollte. Etwa zur gleichen Zeit erlebte Rouge Baiser ein ganz besonderes Highlight, als sie zur Verleihung des Deutschen Rotweinpreises auf dem Salonschiff MS Gutenberg die vom prominenten Mainzer Koch Dirk Maus kulinarisch verwöhnten Gäste mit einem abendfüllenden Programm unterhalten durfte. Nach einem arbeitsreichen Jahr 2002 mit Konzerten und zahlreichen Engagements entschloss sich Rouge Baiser in 2003 zur Produktion einer zweiten CD. Das Cover wurde diesmal vom Oppenheimer Künstler Alfonso Mannella gestaltet, der das Covermotiv bei einem Auftritt der Gruppe im wahrsten Sinne des Wortes "live" malte. Auch diesmal ist der Titel der CD ein kleines Geheimnis, denn "Tais-toi et chante!" (etwa: Sei still und sing'!) ist ein geflügeltes Wort, das innerhalb der Gruppe gerne augenzwinkernd benutzt wurde, um ausufernde Diskussionen abzukürzen… Mit der neuen CD im Gepäck machte sich Rouge Baiser
sodann auf eine Reise nach Bordeaux, um im Rahmenprogramm der
größten Weinmesse der Welt aufzutreten. In den letzten Jahren machte sich die Gruppe zunehmend eine Namen für stilvolle Konzerte auf Kleinkunstbühnen und Weingütern in der Rhein-Main-Region und war auch auf dem traditionsreichen Event "Mainz lebt auf seinen Plätzen" und auf der Fête de la musique in Metz zu Gast. Vorläufige Höhepunkte waren in 2005 ein Engagement für die mehrtägige Veranstaltung "Weinwelt München" im ehrwürdigen Olympiastadion, bei der Rouge Baiser vor großer Kulisse die gesamte Eröffnungsfeier musikalisch begleiten durfte, die erneute Einladung im Jahr 2006, das Samstagabendprogramm der "Weinwelt München" auf der Hauptbühne zu gestalten und ein Auftritt beim national bekannten Goethe-Weinfest auf dem historischen Frauenplan in Weimar. Pünktlich
zum
10-jährigen
Bestehen
der
Gruppe
erschien im Sommer 2008 die dritte
CD, diesmal eine Live-CD, mit bisher noch nicht von Rouge
Baiser veröffentlichten Liedern. Die Gruppe ist ihrer bisherigen
Stilrichtung treu geblieben: Interpretationen großer
Chansonklassiker und -Interpreten neben neuen, zum Teil auch wenig
bekannten Entdeckungen, bis hin zu
modernen Liedern von
Patricia Kaas, Céline Dion oder Carla Bruni. Wobei letztere
schon vor der Liaison mit dem französischen Staatspräsidenten
von der Gruppe entdeckt wurde... Im Jahr
2009 war es uns eine Ehre, auf die Bühne des Düsseldorfer Frankreichfestes
eingeladen zu werden - das größte seiner Art in Deutschland.
Mit diesem Auftritt hielt auch ein neues Instrument seinen Einzug ins
Repertoire 2010: Die Cajón
- ein sehr vielseitig klingendes Percussions-Instrument, klanglich ein
kleines "Schlagzeug" in sich.
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